Dove-Elbe Rallye 2024

20 . Apr. 2024

Was für die einen schon fast zur Tradition geworden ist, ist für die anderen ein völlig neues Erlebnis – der Saisonstart in Bergedorf bei der 12,5 km langen Dove-Elbe-Rallye.
Langweilig wird es auf der Strecke zwischen dem RC Bergedorf, der Regattastrecke Allermöhe, einer 180°-Wende über Backboard und zurück zum RC Bergedorf jedoch nie. Wo letztes Jahr warme Temperaturen und ordentlicher Gegenwind die Rudernden zum Schwitzen brachten, kühlte in diesem Jahr ein Regenschauer nach dem anderen die Sportler und vor allem die Steuerleute ab – dafür blieben sie immerhin etwas vom Wind verschont.
Mit insgesamt drei Mannschaften starteten wir in drei verschiedenen Klassen: Senior-Frauen im Gig-Doppelvierer, Masters-A-Männer im Gig-Doppelvierer und Masters-A-Männer im Gig-Riemenvierer.
Kurz nach Regattastart durften sich Amelie, Franzi, Monika und Paula mit Steuermann Julian E. beweisen. Mit zwei Regattaneulingen an Board stand dort nicht der Gesamtsieg der Frauen im Fokus, sondern die Strecke als Team zu absolvieren und die angepeilte Fahrzeit von einer Stunde nicht allzu weit zu überschreiten. Mit einer Zeit von 1:00:38 erreichten sie ihr Ziel und kamen erschöpft aber glücklich am Steg an.
Für den durchgefrorenen Steuermann Julian E. und die Ruderin Franzi gab es jedoch keine Pause, denn der Riemenvierer sollte in weniger als 15 Minuten starten und das Boot lag noch nicht in Wasser. Während Julian E. versuchte, sich warm zu hüpfen, zog Franzi so viele Schichten wie möglich an, um beim Steuern nicht zu erfrieren.
Der Riemenvierer startete und in etwa 300 m Entfernung war ein älterer Männer-Doppelvierer zu erahnen. Die Motivation war also klar: den Doppelvierer überholen und sich dann den nächsten “Gegner” suchen. Die ersten Kilometer vergingen, die Mannschaft, bestehend aus Guido, Karsten (aus Kiel), Johannes W. (von der Allemania) und Julian E., fand langsam ihren Streckenschlag und der Abstand zum Doppelvierer wurde etwas kleiner. Die Wende konnten die fünf deutlich besser meistern und ein paar Meter auf den vorausfahrenden Vierer aufholen. Sie wollten dieses Boot unbedingt überholen und gaben nochmal alles. Leider gelang es ihnen erst auf den letzten 1000 m, den Abstand deutlich zu verringern und sie schafften es mit einem brutalen Endspurt, nur ca. 2 Sekunden nach dem Doppelvierer ins Ziel zu kommen. Schönes Rennen – aber leider überhaupt nicht aussagekräftig, denn die “Gegner” starteten ja in einer ganz anderen Klasse.
Die Motivation durch den Doppelvierer zahlte sich trotzdem aus, denn sie kamen nach einer Zeit von 54:07 ins Ziel und waren damit der schnellste Riemenvierer des Tages! Leider gab es keinen Pokal, da sie ohne Konkurrenz in ihrer Altersklasse starteten.
Nach der Mittagspause war die Zeit für den Männer-Doppelvierer gekommen. Carsten, Johannes, Marcel, Max und Steuerfrau Paula hatten ebenfalls eindeutige Ziele: In unter einer Stunde ankommen und im besten Fall nicht überholen lassen – einige ihrer Gegner hatten sie direkt hinter sich. Sie starteten und mussten schon nach kurzer Zeit feststellen, dass es ein hartes Rennen werden könnte: den ganzen Tag im Kalten gestanden, eine anbahnende Erkältung in den Knochen und nur wenige gemeinsame Trainingsfahrten in diesem Jahr. Dennoch kämpften sie sich gemeinsam über Strecke und kamen nach einer Zeit von 55:22 auf dem 2. Platz in ihrer Altersklasse im Ziel an. Am Steg wurden die fünf von den anderen Teilnehmern in Empfang genommen, wo auch kurz darauf das wohl verdiente Bier auf sie wartete.

Mit insgesamt 15 erruderten Schnapsgläsern und Zeiten, die sich durchaus sehen lassen können, kann man diesen kalten und verregneten Regattatag als sehr schönen und erfolgreichen Saisonstart zusammenfassen.

Vielen Dank an den RC Bergedorf für die Organisation und das reichhaltige Grill- und Kuchenbuffet! Wir läuten unsere Regattasaison gerne auch im nächsten Jahr wieder bei euch ein, dann gerne mit etwas mehr Sonne und weniger Regen.

Geschrieben von Franzi

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