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Sicherheitseinweisung Rudern in der kalten Jahreszeit


Am Mittwoch, den 5.10.2022, findet um 18:00 Uhr im Bootshaus des RC Süderelbe die Sicherheitseinweisung zum Thema "Rudern in der kalten Jahreszeit" statt. Die Verasnstaltungen wird hybrid angeboten, die Einwahldaten findet ihr im letzten Vorstandsrundschreiben.

Mit rudersportlichem Gruß
Euere Vorstandschaft

Aktuelle Hinweise zum Sportbetrieb

Update 01.04.2022: Wegfall der 2G / 3G Regelung


Liebe Mitgliedschaft,
Durch die neuen Regelungen in Hamburg können wir nun wieder ohne eine Vielzahl von Einschränkungen Sport treiben und gesellig beisammensitzen. Denoch sind noch ein paar Punkte zu beachten z.B. die Maskenpflicht in den Fluren und Umkleiden. Alle nötigen Informationen findet ihr in der aktuellen  Fassung unserer Abstands- und Hygineordnung RCS Aktuelle Informationen zum Sportbetrieb (Stand: 01.04.2022)

Zudem findet ihr nun auch die neuen Trainingszeiten hier auf der Website. Um unsere Trainer:innen das Leben ein wenig vereinfachen, möchten wir euch dennoch bitten unsere Tabelle weiterhin zu nutzen.

Außerdem möchten wir euch noch einmal darauf hinweisen, dass alle Boote bis 30 min vor den angebotenen Trainingszeiten in den Hallen liegen müssen oder ihr rechtzeitig mit den Trainer:innen Kontakt aufnehmt.

Wir freuen uns auf das gemeinsame Sporttreiben mit euch!

Mit rudersportlichem Gruß
Euere Vorstandschaft



Aktuellste Berichte:


Elfsteden Roeimarathon Leeuwarden

26.05.-29.05.2022

210km Regatta am Stück.

Welche Gewichtung dieser Satz hat, lernten die erstmals am Elfsteden Roeimarathon in den Niederlanden Teilnehmenden in einem wahrlichen Marathon für Körper und Geist kennen. Selbst die erfahrenen Hasen freuten sich schmunzelnd auf die Regatta, wohlwissend, was auf sie zu kommt. Daher waren die Neulinge - inklusive mir - frohen Mutes.

Nach gründlicher Planung und Vorarbeit ging es am Vatertag aufwärts in Richtung Niederlande. Bereits vor der Zusammenkunft am Ruderverein kam eine kleine Hiobsbotschaft: eines der Mietfahrzeuge wurde demoliert. Die Scheibe der Schiebetür war eingeschlagen. Nach polizeilicher Aufnahme und anschließender handwerklicher Arbeit von Torben und Julian war die fehlende Scheibe durch ein Konstrukt aus Sperrholzbrettern und Tape ersetzt.


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Die verschönerte geflickte Scheibe

Eingepackt hatten wir drei Gig-Boote und jede Menge gute Laune. Zwei dieser Boote gingen für unseren Verein an den Start und eines für den RC Bergedorf, mit denen wir dieses verlängerte Wochenende gemeinsam durchführten.
Die Autofahrt nach Holland verlief problemlos und ging schnell vorüber. Kurz nach der Ankunft wurden fix die Zelte aufgebaut und die Boote vorbereitet. Es galt, die Nachttauglichkeit herzustellen, sowie weitere Hilfsmittel, wie Pumpe, Auslegerschutz, etc. anzubringen. Dem kalten Wind und gelegentlichen Regen trotzten wir mit leckerem Essen und legten uns bei Zeit schlafen.

Der Tag der Regatta.

Bis zum offiziellen Start um 20:00 Uhr in Leeuwarden hatten wir Zeit, die Boote fertig zu stellen und das richtige Wechseln zu üben. Gerudert wird etappenweise mit etwa 6-12km pro Etappe. Dann wird die Mannschaft ausgewechselt, welche sich für ein paar Stunden erholen darf, bis die einzelnen Personen wieder eingeteilt werden. Das Anlegen, Tauschen der Mannschaft und erneute Ablegen erfordert gute Koordination und Konzentration, um möglichst wenig Zeit zu verlieren. Wegen des angekündigten Sturmes wurde die Route vom Veranstalter auf eine etwa 180km lange Strecke gekürzt, was den Anspruch an das Unterfangen aber wohl kaum minderte.
Nach erfolgreichem Wechseltraining stieg die Spannung zum Startzeitpunkt hin kontinuierlich an. Mit den Startnummern 9 und 14 gingen unsere Teams „Sind wir bald da?“ als Mixed-Team und „Die drei Fragezeichen und das Geheimnis der elf Städte“ als Tour-Team ins Rennen. Damit das Boot auch im Dunkeln das Landteam erkennen und ansteuern kann, benötigt man Erkennungsgegenstände. Diese haben die Teams selbst hergestellt und an ihren Gruppennamen angepasst.

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Die beiden Teams 2022 und ihre Erkennungstafeln

Bei kaltem Wind und schöner Abendsonne kam das Startsignal und es hieß für uns: Vorwärts!  Auch die Landteams machten sich auf, um zügig zu den Fahrzeugen zu gelangen und die erste Wechselstelle zu erreichen. Die nächsten Wechselmanöver konnten bei Restlicht noch gut durchgeführt werden. Für die Pausierenden gab es Zeit, sich zu erholen und etwas zu essen. Mit Bananen, geschmierten Broten und Müsliriegeln wurden die Energiespeicher wieder aufgefüllt.
In der Nacht blieben beide Teams größtenteils vom Regen verschont. An einer Wechselstelle hatte eine vereinzelte Regenwolke jedoch gezeigt, was alles in ihr steckt. Der Müdigkeit mussten wir langsam nachgeben und es wurde ruhig im Auto. Die Anstrengung war bei allen zu spüren. Die Erschöpfung und schwindende Motivation wurden bald von der aufgehenden Sonne verdrängt. Ein wahrlich schöner Anblick, durch die Kanäle zu rudern, umgeben von Schilf, Natur und angenehmer Ruhe. Die ersten zwitschernden Vögel leiteten den neuen Tag ein.


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Team 9 beim Wechsel

„Die Tücken sind die Brücken“, könnte man sagen. Die Mannschaften mussten situationsbedingt die Skulls lang machen und sich hinlegen, um sich bei der Durchfahrt unter manch einer Brücke nicht die Köpfe zu stoßen. Auch einige Wechselstellen wiesen durch ihren großen Abstand zur Wasseroberfläche oder dichten Uferbewuchs einen hohen Schwierigkeitsgrad auf. Das sah teilweise sehr akrobatisch aus. Mit letzten Reserven ging es in den Endspurt. Die Ziellinie in Leeuwarden zum Greifen nah, hieß es noch ein letztes Mal: Alles geben! Jubelnd, insofern es die Kraft zuließ, haben wir unsere Boote empfangen.

Das Ergebnis: Nach einer Zeit von 17:54h hat das Team „Sind wir bald da?“ die Ziellinie überquert und es als drittes von insgesamt 71 gestarteten Booten ins Ziel geschafft. Mit gerade einmal 8 Minuten Rückstand nach dem Bonner Tour-Team können wir stolz auf unsere Leistung als „Mixed-Mannschaft“ zurückblicken. Mit einer ebenfalls starken Leistung von 18:42h hat sich das Team der drei Fragezeichen auf Position 10 platziert.

Das Abbauen am Sonntagmorgen ging flott. Erschöpft, aber fröhlich traten wir die Heimreise an. Trotz mancher Unglücke mit den Fahrzeugen, sind die Boote und - viel wichtiger - die Mannschaften, heil geblieben. Auch wenn manchmal die Nerven blank lagen und es zu Spannungen zwischen den Gruppen kam, blicken wir auf eine interessante Erfahrung und freuen uns aufs nächste Jahr.

Geschrieben von Philipp Wieland

Ruderkurs für Erwachsene

06. - 08.05.2022

In diesem Jahr fand zum ersten Mal seit langer Zeit wieder ein Erwachsenenruderkurs statt. Das starke Interesse an der Bewegung auf dem Wasser und an einem solchen Kurs zeigte sich bereits im Vorfeld an der Zahl der Anmeldungen, die leider unsere Kapazitäten für den Kurs überstiegen. Die 20 Personen, die sich zuerst für den Kurs angemeldet hatten, konnten jedoch in drei Tagen die Grundzüge des Ruderns erlernen. Erfreulicherweise war die die Gruppe insgesamt sehr heterogen, sodass wir deutsch-, englisch-, spanisch- und französischsprachige Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Studierenden- bis zum Rentenalter begrüßen konnten.
Am Freitag startete der Kurs nach einer Kennenlernrunde und Übersicht über den Ablauf und die geplanten Kursinhalte mit einer kleinen Theorieeinheit zu den Bootsbestandteilen und der Handhabung. Danach ging es für die ersten Rudererfahrungen direkt aufs Wasser. Dabei zeichneten sich bereits erste passende Mannschaftspaarungen und Theorieschwerpunkte für die kommenden Einheiten sowie das ein oder andere ruderische Talent ab.

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Kursgeschehen vom Steg aus betrachtet

Beim abschließenden Feierabendgetränk und vielen netten Gesprächen, sowohl zwischen den Teilnehmer:innen untereinander als auch mit den Helter:innen, konnte der Freitagabend gemütlich ausklingen.

Am Samstag stand allen ein anstrengender Tag bevor. Bei glücklicherweise gutem Wetter galt es, zwei Einheiten auf dem Wasser zu absolvieren, die den einen mehr körperlich, den anderen mehr geistig forderten. Bei der ersten Rudereinheit wurde das gelernte des Vortages weiter geübt und durch neue Technikaspekte vertieft. Im Anschluss folgte eine kleine Theorieeinheit zu Ruderkommandos, deren Umsetzung in der zweiten Einheit geübt werden sollte. Die dafür notwendige Energie konnte beim reichhaltigen Grillbuffet in der Mittagspause aufgenommen werden.

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Mit voller Konzentration im Vierer

In der zweiten Rudereinheit begaben sich neben den bekannten Mannschaftsbooten einige Mutige im schmalen Einer auf das Wasser, um ihre Körperbeherrschung und die Lage(in)stabilität der Skiffs zu testen. Dass dabei auch die Wassertemperatur getestet wurde, lag tatsächlich zumindest in zwei Fällen nicht an den Einerfahrenden selbst, sondern daran, dass andere Boote Probleme bei der Einhaltung der Fahrtordnung hatten… Der Freue am Rudern konnte dies jedoch kein Abbruch tun.

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Les Français joyeux et optimistes :)
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Gute Körperbeherrschung ist gefragt

Die Anstrengungen des Tages zeigten sich deutlich an der zum Teil raschen Heimfahrt der Teilnehmenden nach der Beendigung der zweiten Einheit. Doch es musste ja auch Kraft für den folgenden Tag gesammelt werden. Da stand den Rudereinsteigerinnen und -einsteigern nämlich ein herausforderndes Highlight des Kurses bevor.

Am Sonntag ging es bei bester Sonne, glattem Wasser und passender Tide nämlich für ein Picknick 7km elbauf an den Strand nach Over und im Anschluss wieder 7km zurück. Was für die meisten erfahrenen Ruder:innen keine große Schwierigkeit darstellt, ist für Personen, die gerade erst mit dem Rudern begonnen haben, kein Zuckerschlecken. Dennoch kämpften sich alle sehr gut durch und kamen – den Gesichtern nach zu urteilen – glücklich und hungrig am Strand an.

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Stärkung und Pause

In der Verschnaufpause wurden bei Essen und Getränken besprochen, wie es für weiterhin Ruderwillige im RCS weitergehen kann. Zu unserer Freude gab es zu diesem Zeitpunkt bereits mehrere, die uns ein baldiges Wiedersehen versprachen.

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Die Kursteilnehmer:innen und Helfer:innen

Ein großer Dank geht an die Teilnehmer:innen für das große Interesse und viele nette Gespräche und in besonderem Maße auch an die tollen fleißigen Helferinnen und Helfer, die das Wochenende überhaupt erst zu einem schönen und erfolgreichem Unterfangen gemacht haben!
Geschrieben von Inken





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